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Selbstfürsorge als Führungskompetenz

Maria Marienschek
Wann hast du das letzte Mal eine echte Pause gemacht? Nicht zwischen zwei Meetings kurz ausatmen, sondern bewusst aus dem Hamsterrad der Termine und To Do’s aussteigen und Qualitätszeit für dich investieren.
Führung braucht Energie. Und Energie braucht Erholung.
Viele Führungskräfte funktionieren – bis sie nicht mehr können. Zwischen Termindruck, Verantwortung und ständiger Erreichbarkeit bleibt kaum Raum zum Innehalten. Pausen gelten noch immer als Luxus, nicht als Führungsstrategie.
Dabei zeigen Studien längst: Wer dauerhaft „on“ ist, verliert an Klarheit, Präsenz und Empathie – jenen Qualitäten, die gute Führung überhaupt erst möglich machen.
Achtsamkeit lehrt uns, dass wahre Stärke im bewussten Innehalten liegt.
In der Forschung zur Rolle der Achtsamkeit im beruflichen Umfeld zeigt sich deutlich: Menschen, die regelmäßig kleine Momente der Selbstfürsorge praktizieren – bewusst atmen, innehalten, beobachten – sind nicht nur resilienter, sondern begegnen auch anderen mit mehr Klarheit und Mitgefühl.
Achtsamkeit ist kein „Soft Skill“, sondern eine mentale Muskelkraft. Sie stärkt die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren, Prioritäten bewusst zu setzen und auch in Stresssituationen handlungsfähig zu bleiben.
Bewusste Mini-Pausen sind kein Zeitverlust, sondern ein "Reboot“ für Körper und Geist.
Selbstfürsorge im Führungsalltag beginnt nicht beim Wellness-Wochenende, sondern bei Mikro-Pausen im Alltag. Wer achtsam mit sich umgeht, liefert die unsichtbare Basis guter Führung. Man führt menschlicher, klarer und nachhaltiger.
Probiere es einfach aus:
- Atme bewusst drei Mal tief durch, bevor du in das nächste Meeting gehst.
- Schließe für 30 Sekunden die Augen, spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden.
- Frage dich zwischendurch: „Wie geht es mir gerade – wirklich?“
Pausen sind kein Zeichen von Schwäche – sie sind das neue Powerplay.