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Onboarding Veranstaltung – ein bewusster Schlussakkord

Martin Marienschek
Onboarding-Abschlussveranstaltungen die in Präsenz abgehalten werden, sind Momente im Unternehmensalltag, die sich weniger wie ein Pflichttermin, sondern mehr wie ein Innehalten anfühlen - man spürt, dass jemand wirklich angekommen ist.
Nach Wochen voller neuer Eindrücke, Systeme, Abläufe und Namen sieht man neue Kolleginnen und Kollegen nun mit anderen Augen. Nicht mehr als „Neue“, sondern als Teil der Organisation.
Die Präsenzveranstaltung schafft Resonanz zwischen Menschen.
Man sieht, wie aus anfänglicher Orientierungssuche Selbstvertrauen geworden, wie aus Unsicherheit Neugier wird. Und wie aus einem Arbeitsplatz ein möglicher Ort der Zugehörigkeit entsteht.
Oft erzählen Mitarbeitende, dass dieser Abschluss für sie wie ein „Ankommen im zweiten Schritt“ ist. Die ersten Wochen sind geprägt vom Lernen – der Abschluss ist geprägt vom Verstehen. Nicht nur, was wir tun, sondern warum wir es tun. Und wofür jede und jeder Einzelne eine Rolle spielt.
Gleichzeitig ist diese Phase für das Unternehmen ein wertvoller Spiegel. In den Gesprächen, im Austausch über Erfahrungen und Erwartungen zeigt sich, wie die Kultur wirkt. Wo Orientierung gegeben und und wo nachgebessert werden sollte.
Onboarding wird damit zu einem gemeinsamen Prozess.
Es werden nicht nur neue Mitarbeitende aufgenommen, das Unternehmen entwickelt sich durch sie weiter. Die Abschlussveranstaltung daher kein formaler Endpunkt, sondern ein bewusstes „Jetzt geht’s wirklich los“.
Wahre Zugehörigkeit beginnt selten mit einem Vertrag.
Zusammenarbeit beginnt mit einem Gespräch, einem Lächeln, mit echter Begegnung, Wertschätzung und Klarheit. – und dem Gefühl, wirklich gemeint zu sein.